Ein Morgen beim Zahnarzt

Dienstag.24.9.19sa: Es war ein wunderschöner Dienstagmorgen. Ich hatte nach dem Frühstück noch eine extra Portion Zahnpasta drauf gekippt, denn ich musste schliesslich meine Zähnchen sehr gut putzen. In der Schule angekommen und schon die Mathematiksachen vorbereitet, erklärte Herr Tschumper gleich, wie es danach ablaufen wird. In der nächsten Lektion (Deutsch) waren wir schon am Pult bereit. Herr Conrad war jedoch nicht dort, weil er am Morgen die 7. Klasse zum Zahnarzt begleitet hatte und wir eigentlich Mathe bis 8.50 Uhr hätten haben sollen. Ein Schüler nach dem anderen kam ins Klassenzimmer, doch von unserem Begleiter (Herr Conrad) fehlte natürlich jede Spur. Eine halbe Stunde später gingen wir dann mit Herrn Tschumper los.

Ich konnte es kaum erwarten, denn eigentlich gehe ich gerne zum Zahnarzt. Von mir aus ist es nämlich zumindest ein bisschen besser wie Schule. In der Zahnarztpraxis angekommen, mussten einige zuerst mal im Wartezimmer warten. Der Rest verweilte sich draussen. Wie üblich waren zuerst die mit «A»  dran. Also betrat ich tapfer das Behandlungszimmer, um die Zähne kontrollieren zu lassen. Hinter der Türe wartete Frau Frei in voller Montur. Sie war die Zahnärztin. Daneben standen auch schon zwei Assistentinnen. Sie schlossen die Tür hinter mir und boten mir die bekannte Sitzgelegenheit in der Mitte des Raums an. Kaum hatte ich mich auf dem nicht all zu sehr bequem aussehenden Sessel niedergelassen, setzte er sich schon in Bewegung. Als der Sessel fast horizontal war, stoppte es mit einem Ruck. Ich wusste genau, was auf mich zukommen würde und machte den Mund schon einmal auf. Nach etwa 1 ½ Minuten liessen sie mich gehen. Alles war in Ordnung. Ich stieg vom Sessel hoch, sobald sie ihn wieder nach oben bewegt hatten. Ich lächelte ein bisschen erleichtert und verabschiedete mich. Dann konnte ich die Praxis verlassen, nachdem ich mich noch von allen verabschiedet hatte. Wen würde ich wohl so glücklich wiedersehen? Ich setzte mich in Bewegung, den langen Weg wieder alleine zurück. Es war seltsam, von dort aus in die Schule zu laufen, denn eigentlich komme ich immer von der anderen Seite. Und das vor allem alleine. Eigentlich hätte ich auch noch ein bisschen Zeit in der Praxis verplämpern können. Doch aus dem wurde nichts. Dies war nun mal mein Los mit «A». Den  Rest des Tages waren auch noch andere Klassen dort. Die Zahnärzte hatten also noch viel zu tun. Seraina, 2. Sek.

 

 

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