Ein Tag als Maurer Berufserkundung
Ein Tag als Maurer
Berufserkundung

Ein Tag als Maurer

Um 6:00 Uhr stand ich auf und ass etwas. Um halb sieben kleidete ich mich, dem Beruf entsprechend, an. Mit meinem Fahrrad fuhr ich bis zum Werkhof der Firma Seiler. Da ich noch zu früh dran war, unterhielt ich mich mit einem Arbeiter, der schon vor Ort war. Um sieben kamen alle Bauführer und rüsteten mich mit den nötigen Werkzeugen aus. Ich konnte mit Steffano mitgehen. Auf dem Weg zu unserer Baustelle deponierten wir noch ein paar Arbeiter beim Hotel Albris. Als wir beim Gemeindehaus angekommen waren, schauten Steffano und ich alle Räume an und schrieben auf, wo noch etwas zu tun war. Als wir noch eine Mauer gefunden hatten die noch nicht ganz fertig war, maueten wir sie noch fertig. Steffano demonstrierte mir zuerst einen Stock, damit ich sehen konnte wie es geht und den zweiten durfte dann ich mauern. Da es mit der Anzahl Ziegelsteine nicht aufging, musste ich einen auf die richtige Grösse zerschlagen.  

Als wir fertig waren, bauten wir provisorische Holzrahmen für die Fenster und überzogen sie dann mit einem Plastik. Dies war notwendig, weil die Fenster erst später als gedacht eingebaut werden würden. Am Mittag gingen wir zum Mittagessen in die Kantine. Der Arbeiter, der für uns verantwortlich war, schaute nur so, dass wir das Mittagessen gratis bekamen. Am Nachmittag kam ein Monteur, der den Lift im Gemeindehaus einbaute. Für den ganzen Einbau des Lifts war genau eine Person zuständig. Nachdem wir alles am richtigen Ort hingestellt hatten, musste ich überall auf der Baustelle den Abfall und die Bretter, die nicht mehr gebraucht wurden, nach draussen bringen. Am späteren Nachmittag machten wir wieder an der Arbeit mit den Fenstern weiter. Kurz vor Schluss konnte ich alle Maschinen in die Abstellkammer stellen und die, die besonders schmutzig waren, 

mit Hochdruck abblasen. Draussen erstellten wir noch kurz eine Liste, was noch alles auf der Baustelle gebraucht werden würde. Als ich mich verabschiedet hatte, machte ich mich auf den Heimweg.

Es hat mir sehr gut gefallen und ich könnte mir auch denken den Beruf weiterzuverfolgen. Corsin, 2. Sek.